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Als der Betreiber NASA das Kraftwerk Embalse nach 30 Jahren Schwerstarbeit für eine Großüberholung vorbereitete, erwartete er nicht, dass die Zusammenarbeit mit Mammoet bei einem der schwierigsten Austausche von nuklearen Dampferzeugern zu einer Renaissance der Kernkraft führen würde. Innerhalb von nur 50 Tagen sollten im Rahmen eines einmaligen Engineering- und Hebeprojekts vier Dampferzeuger an einem Ort ausgetauscht werden, der zuvor als unzugänglich gegolten hatte. Das Projekt war im Hinblick auf die Bewahrung von 683 MW Stromerzeugungskapazität in Argentinien entscheidend und führte zu neuen Möglichkeiten für die Verlängerung der Lebensdauer von Kernkraftwerken weltweit.

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Als der Betreiber NASA das Kraftwerk Embalse nach 30 Jahren Schwerstarbeit für eine Großüberholung vorbereitete, erwartete er nicht, dass die Zusammenarbeit mit Mammoet bei einem der schwierigsten Austausche von nuklearen Dampferzeugern zu einer Renaissance der Kernkraft führen würde. Innerhalb von nur 50 Tagen sollten im Rahmen eines einmaligen Engineering- und Hebeprojekts vier Dampferzeuger an einem Ort ausgetauscht werden, der zuvor als unzugänglich gegolten hatte. Das Projekt war im Hinblick auf die Bewahrung von 683 MW Stromerzeugungskapazität in Argentinien entscheidend und führte zu neuen Möglichkeiten für die Verlängerung der Lebensdauer von Kernkraftwerken weltweit.

Engineering-Kunst verlängert Lebensdauer eines Kernkraftwerks

Das Kernkraftwerk Embalse in Zentral-Argentinien war eins von nur wenigen CANDU-6-Kernkraftwerken weltweit. Dieses Kraftwerk war eine zuverlässige und kostengünstige Stromquelle, hatte jedoch das Ende seiner Betriebsdauer erreicht. Man hatte bereits über ein Projekt zur Verlängerung der Betriebsdauer nachgedacht. Aufgrund von Problemen beim Zugang zu den Dampferzeugern, die ausgetauscht werden mussten, war dies jedoch mit großen Herausforderungen verbunden.
 
Das größte Problem bestand in dem begrenzten und stark bebauten Bereich, in dem die vier 180-Tonnen-Dampferzeuger untergebracht waren. Dieser war nur über fünf verschiedene Räume auf verschiedenen Ebenen zugänglich. Diese Dampferzeuger waren nicht auf einen Austausch ausgelegt. NASA stellte Mammoet den Arbeitsumfang für die Entwicklung einer Lösung vor: Die 19-Meter-Dampferzeuger sollten in ihrer bestehenden Position in zwei Hälften zerteilt werden. Anschließend sollten die oberen Trommeln innerhalb der Anlage überholt und die unteren Abschnitte (Patronen) vollständig ausgetauscht werden.
 
Mammoet entwickelte eine spezielle Hebevorrichtung und testete Prototypen ausziehbaren Hubportalen, Hebemuffen und Litzenhebern. Dieses komplexe Hebesystem ermöglichte eine Manövrierfähigkeit um 360 Grad, die erforderlich war, um die Patronen durch Öffnungen mit nur 10 Millimetern Spielraum von ihrem Standort zu heben, zu drehen und zu steuern.
 
Veraltete Informationen und der Schlamm von 30 Jahren machten eine genaue Bestimmung des Schwerpunkts unmöglich. Mammoet entwickelte eine Bandage, welche an die genaue Schwerpunktlage angepasst werden konnte – angesichts der Tatsache, dass die wirkliche Lage nicht annähernd mit der zuvor angenommenen Lage übereinstimmte, eine geeignete und sichere Lösung. Da diese und andere Risiken lange im Voraus identifiziert worden waren,
konnten erhebliche Zeit- und Kosteneinsparungen erzielt werden.
 
Mammoet hat diesen Abbau- und Austauschauftrag in nur 50 Tagen abgeschlossen. Anfang 2019 war das Kraftwerk Embalse wieder am Netz, sodass die Stromerzeugung jetzt bis 2049 gewährleistet ist.
 
 

 

 

 

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