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Samsung Engineering errichtete in einem entlegenen Winkel von Bolivien eine Harnstoff- und Ammoniakanlage für YPFB. Die größte Herausforderung war der Transport von 50 über See transportierten schweren Komponenten vom Hafen zur abgelegenen Baustelle. Da die naheliegendsten Routen aus logistischen Gründen nicht in Betracht kamen, arbeitete Mammoet eine außergewöhnliche Alternative aus. Mithilfe eines Spezialkrans erschloss das Unternehmen eine bisher nicht in Erwägung gezogene Route. Diese umfasste einen Binnenfluss und karge Landschaften. Nach einer 3.200 Kilometer langen Reise lieferte Mammoet die Komponenten sicher in diesen scheinbar unerreichbaren Winkel der südamerikanischen Wälder.

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Samsung Engineering errichtete in einem entlegenen Winkel von Bolivien eine Harnstoff- und Ammoniakanlage für YPFB. Die größte Herausforderung war der Transport von 50 über See transportierten schweren Komponenten vom Hafen zur abgelegenen Baustelle. Da die naheliegendsten Routen aus logistischen Gründen nicht in Betracht kamen, arbeitete Mammoet eine außergewöhnliche Alternative aus. Mithilfe eines Spezialkrans erschloss das Unternehmen eine bisher nicht in Erwägung gezogene Route. Diese umfasste einen Binnenfluss und karge Landschaften. Nach einer 3.200 Kilometer langen Reise lieferte Mammoet die Komponenten sicher in diesen scheinbar unerreichbaren Winkel der südamerikanischen Wälder.

Eine wenig befahrene Straße kann den Unterschied machen

Mammoet schlug vor, die Komponenten mit Binnenschiffen von Uruguay aus über den Fluss Parana nach Puerto Aguirre an der Grenze zu Brasilien und Bolivien zu transportieren. Auch wenn bei dieser Route keine engen Tunnel durchquert werden mussten und die mit alternativen Optionen einhergehenden Sicherheitsrisiken vermieden wurden, brachte sie ihre eigenen Herausforderungen mit sich. Zunächst einmal stellte sich nach dem Eintreffen der Seetransporte in Uruguay das Problem, dass hier nur eine geringe Anzahl an Binnenschiffen für den Weitertransport verfügbar war. Diese Binnenschiffe mussten zudem verstärkt werden, um die übergroßen und schweren Komponenten transportieren zu können. Darüber hinaus ist der Puerto Aguirre ein kleiner Hafen, in dem es kein Schwerlast-Terminal gibt, um die schweren Lasten auf unsere Auflieger umzuschlagen. Und schließlich führte die Überlandetappe dieser Route über Flüsse, durch Dörfer und eine Stadt, die auf sichere und schnelle Weise passiert werden mussten.

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Die Lösung zum Erschließen der bestmöglichen Route war Mammoet's MTC 15 Kran. Der MTC 15 wurde entwickelt, um Schwerlasthebeanlagen an anspruchsvollen Orten zu schaffen, und ist in der Lage, ansonsten unmögliche Transport- und Lieferlösungen zu erschließen. Ein Beispiel dafür ist die Umwandlung eines kleinen Hafens wie Puerto Aguirre in ein Schwergutterminal. Die Binnenschiffe konnten von Mammoet verstärkt und die Ladung sicher und pünktlich von den Schiffen umgeschlagen werden. Ab dem Puerto Aguirre transportierte Mammoet die Komponenten über 825 Kilometer auf dem Landweg bis zu ihrem Bestimmungsort. Dabei wurden Brücken, die Stadt Santa Cruz und ein steiler Hügel passiert. Eine bestimmte Brücke auf diesem Weg war für die Schwerlasten weder tragfähig noch breit genug. Aus diesem Grund entwickelte und errichtete Mammoet einen temporären Übergang, sobald alle erforderlichen behördlichen Genehmigungen vorlagen.

Nach diesem Transport über 3.200 Kilometer trafen die Komponenten in Bulo Bulo ein, wo sie mithilfe von drei Schwerlastkranen montiert wurden. Dank innovativem Equipment, originellen Ideen, sorgfältiger Planung und umfangreicher Kompetenz wurde Mammoet mit der Distanz, dem Gelände und unvorhergesehenen Ereignissen fertig. Dadurch konnten die Herausforderungen, die dieser Auftrag für Samsung mit sich brachte, äußerst schnell, sicher und kosteneffektiv gelöst werden.

 
 

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