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Am 5. Februar 2014 kam es zum Einsturz eines 500 Tonnen schweren Betondachs am Eingang eines Carrefour-Supermarkts in Nizza, Frankreich. Nach diesem Dacheinsturz wurde ein ähnlicher – noch größerer – Dachabschnitt an einem anderen Eingang ebenfalls als unsicher eingestuft. Um kein Risiko einzugehen, beauftragte Garelli, der Vertragspartner von Carrefour, Mammoet mit der Entfernung des 25 x 25 Meter großen Dachs. Innerhalb nur eines Tages entwickelte Mammoet einen Plan, wie das Dach in einem Stück gehoben und entfernt werden könnte, um es an einem anderen Ort zu zerlegen. Dank diesem zeitsparenden Konzept musste der Eingang nur drei Wochen lang geschlossen bleiben – anstatt sechs Wochen wie mit herkömmlichen Methoden.

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Am 5. Februar 2014 kam es zum Einsturz eines 500 Tonnen schweren Betondachs am Eingang eines Carrefour-Supermarkts in Nizza, Frankreich. Nach diesem Dacheinsturz wurde ein ähnlicher – noch größerer – Dachabschnitt an einem anderen Eingang ebenfalls als unsicher eingestuft. Um kein Risiko einzugehen, beauftragte Garelli, der Vertragspartner von Carrefour, Mammoet mit der Entfernung des 25 x 25 Meter großen Dachs. Innerhalb nur eines Tages entwickelte Mammoet einen Plan, wie das Dach in einem Stück gehoben und entfernt werden könnte, um es an einem anderen Ort zu zerlegen. Dank diesem zeitsparenden Konzept musste der Eingang nur drei Wochen lang geschlossen bleiben – anstatt sechs Wochen wie mit herkömmlichen Methoden.

EIN DACH LÄSST SICH AM SCHNELLSTEN ZERLEGEN, WENN ES ABGEHOBEN UND WEGGEFAHREN WIRD.

Carrefour benötigte eine Lösung, um das unbeschädigte Dach sicher, aber schnell zu entfernen. Herkömmliche Verfahren zum Entfernen von Betondächern beinhalten schwere Gerüste, um das Dach zu stützen und Stück für Stück abzutragen. Ein solcher Ansatz hätte eine sechswöchige Schließung dieses Eingangs erforderlich gemacht – was Unannehmlichkeiten für die Kunden und Auswirkungen auf den Betrieb zur Folge gehabt hätte.

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Mammoet beschloss, mit dieser Tradition zu brechen, und entwickelte innerhalb nur eines Tages ein unkonventionelles Konzept. Anstatt das Dach vor Ort abzureißen, schlug Mammoet vor, ein Hubsystem auf SPMTs darunter zu platzieren, es anzuheben und das gesamte Dach in einem Stück an den Ort zu bringen, an dem es anschließend zerlegt werden sollte. Anschließend würde Mammoet das Dach auf Betonträger absenken, sodass es von Garelli zerlegt werden könnte. Auf diese Weise müsste der Supermarkteingang nur drei Wochen lang geschlossen bleiben. Doch obwohl alle Details sorgfältig geplant worden waren, wurden die Arbeiten unerwartet ausgebremst. Während der Verstärkung der Betonstruktur war es zu Verschüttungen von Flüssigmörtel in Teilen des Hubsystems gekommen. Da diese Baustoffe jetzt ausgehärtet waren, war ein Absenken des bereits angehobenen Dachs nicht möglich. Mammoet benötigte eine schnelle Behelfslösung. Da das Dach nicht mehr auf die Stützen herabgesenkt werden konnte, beschloss Mammoet zusammen mit den Kunden, die Träger stattdessen bis unter das Dach anzuheben. Mithilfe von höheren Stützen aus gestapelten Containern und einer höheren Betonsäule konnte Mammoet diesen Auftrag noch im Zeitplan abschließen.

Mit diesem unkonventionellen Konzept konnte Mammoet die Zeit, während der der Eingang geschlossen bleiben musste, um die Hälfte reduzieren. Als Widrigkeiten auftraten, vertraute das Unternehmen darüber hinaus auf spontanes Re-Engineering, um den Zeitplan einhalten zu können. Dadurch reduzierte das Unternehmen die durch die Dachsanierung verursachten Unannehmlichkeiten und die Auswirkungen auf den Betrieb von Carrefour auf ein Minimum.

 
 

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