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Als ein Bergbauunternehmen 47 historische Gebäude sieben Kilometer in ein Nachbardorf umsetzen lassen wollte, um die Erweiterung eines Bergwerks zu ermöglichen, war Mammoet mit einer doppelten Herausforderung konfrontiert. Das Problem war nicht nur, dass die Gebäude alt und anfällig für Beschädigungen waren, sie mussten auch vor den zu erwartenden winterlichen Schneefällen an ihrem neuen Standort platziert werden. Nach Analyse der einzelnen Gebäude und jedes Details des Verfahrens führte Mammoet eine zeitsparende Gebäudeversetzung durch, bei der dennoch die strukturelle Stabilität jedes Gebäudes gewährleistet war. Somit konnten die Bewohner des Dorfs, das umziehen musste, weiterhin in ihren bisherigen Häusern wohnen und von den wirtschaftlichen Vorteilen der Bergwerkserweiterung profitieren.

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Als ein Bergbauunternehmen 47 historische Gebäude sieben Kilometer in ein Nachbardorf umsetzen lassen wollte, um die Erweiterung eines Bergwerks zu ermöglichen, war Mammoet mit einer doppelten Herausforderung konfrontiert. Das Problem war nicht nur, dass die Gebäude alt und anfällig für Beschädigungen waren, sie mussten auch vor den zu erwartenden winterlichen Schneefällen an ihrem neuen Standort platziert werden. Nach Analyse der einzelnen Gebäude und jedes Details des Verfahrens führte Mammoet eine zeitsparende Gebäudeversetzung durch, bei der dennoch die strukturelle Stabilität jedes Gebäudes gewährleistet war. Somit konnten die Bewohner des Dorfs, das umziehen musste, weiterhin in ihren bisherigen Häusern wohnen und von den wirtschaftlichen Vorteilen der Bergwerkserweiterung profitieren.

Durch langsames Vorgehen am schnellsten am Ziel

In Malmberget im Umland der schwedischen Stadt Gällivare wird seit 1888 Eisenerz abgebaut. Das Dorf wurde ursprünglich für Bergwerksarbeiter errichtet, als jedoch große Eisenvorkommen unter den Gebäuden gefunden wurden, war es – im wahrsten Sinne des Wortes – Zeit für einen Umzug. Das Bergbauunternehmen LKAB beauftragte NYAB mit der Umsetzung des Dorfs in das nahegelegene Städtchen Koskullskulle.

Aufgabe von Mammoet war es, in drei Phasen im Laufe von drei Jahren 47 komplette Gebäude anzuheben, zu transportieren und neu zu positionieren. Die Gebäude, von denen viele von hohem kulturellen Wert waren, hatten ein Gewicht zwischen 45 und 230 Tonnen, das größte davon war 25 Meter lang, 14 Meter breit und 12,5 Meter hoch. Da es sich überwiegend um alte Holzhäuser handelte, die mit ungewohnten Techniken errichtet worden waren, war ihre Standsicherheit ungewiss. Ein vorsichtiges Vorgehen war daher entscheidend, gleichzeitig kam es aber auch auf die Geschwindigkeit an. Die Gebäude mussten vor Beginn des strengen schwedischen Winters auf ihren neuen Fundamenten abgesetzt werden.

Mammoet beauftragte das Fachunternehmen Nylundh, die einzelnen Gebäude zu untergraben und Träger anzubringen. Um die Stabilität und Festigkeit der Gebäude während der Umsetzung zu gewährleisten, berechneten die Ingenieure von Mammoet und Nylundh den Schwerpunkt jedes einzelnen Gebäudes und beurteilten die strukturelle Stabilität der Gebäude. So konnten Auflieger unter die Gebäude geführt werden, mit deren Hydraulikzylindern die Struktur ohne Beschädigung oder Verformung angehoben werden konnte.

Für den Transport der einzelnen Gebäude über die sieben Kilometer lange Strecke nach Koskullskulle wurden zwei Schwerlastzugmaschinen und 18 Achsen konventioneller Achslinien eingesetzt. Um Bauwerksbewegungen innerhalb der Gebäude zu vermeiden, durfte nicht scharf gebremst werden, daher lag die Höchstgeschwindigkeit bei 10 km pro Stunde. Bei ihrer Ankunft wurden die Gebäude mithilfe der Hydraulik des Aufliegers auf ihr neues Fundament herabgelassen.

Da an den meisten Tagen mehrere Gebäude versetzt wurden, konnte die erste Phase mit 14 Häusern und fünf Schuppen in 12 Tagen abgeschlossen werden – einen Tag vor dem ersten Schneefall.

 
 

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