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Vor der norwegischen Küste befindet sich die Bohrinsel Gudrun. Zum Betreiben des Feldes errichtete Statoil ein 12.000 Tonnen schweres Deck. Die gesamte Plattform mit hohen Arbeitskosten unter den unbeständigen Wetterverhältnissen Norwegens zu bauen, kam nicht infrage. Daher wurde beschlossen, eine Hälfte des Decks in Norwegen und die andere Hälfte in Thailand zu bauen. Zwar ließ sich dadurch der Bauprozess erheblich verkürzen, es bedeutete aber auch, dass das Modul aus Thailand mehr als 18.000 km transportiert und vor der Montage auf See mit dem norwegischen Modul verbunden werden musste. Mammoet managte das gesamte Projekt und fügte die Module innerhalb von sechs Wochen zusammen.

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Vor der norwegischen Küste befindet sich die Bohrinsel Gudrun. Zum Betreiben des Feldes errichtete Statoil ein 12.000 Tonnen schweres Deck. Die gesamte Plattform mit hohen Arbeitskosten unter den unbeständigen Wetterverhältnissen Norwegens zu bauen, kam nicht infrage. Daher wurde beschlossen, eine Hälfte des Decks in Norwegen und die andere Hälfte in Thailand zu bauen. Zwar ließ sich dadurch der Bauprozess erheblich verkürzen, es bedeutete aber auch, dass das Modul aus Thailand mehr als 18.000 km transportiert und vor der Montage auf See mit dem norwegischen Modul verbunden werden musste. Mammoet managte das gesamte Projekt und fügte die Module innerhalb von sechs Wochen zusammen.

Einhaltung der Termine und höhere Produktivität durch kreative Standortwechsel

Der Vorgang umfasste das Verladen in Thailand, das Entladen in Norwegen und das Koppeln mehrerer Abschnitte, die millimetergenau positioniert werden mussten, bevor sie zusammengeschweißt werden konnten. Nach dem Zusammenfügen musste Mammoet das komplette Deck von der Fertigungshalle zum Kai umsetzen. Dies stellte eine weitere Herausforderung dar, da der Kai nicht groß genug für den SPMT-Zug war, der zum Transportieren des Decks benötigt wurde. Durch die parallele Vorgehensweise von Mammoet konnte das Großprojekt rationalisiert und beschleunigt werden. Während auf der anderen Seite der Welt in Thailand das 6.000 Tonnen schwere Modul auf 234 SPMT-Achslinien verladen wurden, montierte Mammoet in Haugesund, Norwegen, Wohnbereiche auf dem Modul.

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Als das Modul aus Thailand sechs Wochen später in Haugesund eintraf, wurde es mit dem norwegischen Teil des Decks verbunden. Die gesamte Konstruktion musste nun zum Kai transportiert werden, um die Fertigungshalle für ein anderes Projekt freizuräumen. Zwar passte das Deck selbst an den Kai, der SPMT-Zug, auf dem es transportiert wurde, war jedoch zu lang. Mammoet löste dieses Problem durch die temporäre Erweiterung des Kais mit einer Barge. So konnten die SPMTs das Deck aus der Fertigungshalle zum Kai fahren, um es dort zu verladen. Nun konnten die abschließenden Baumaßnahmen stattfinden.

Mammoet war mit den Hebearbeiten und dem Versetzen der Module während des gesamten Vorgangs beauftragt und konnte so sowohl den Produktionsprozess als auch den Transportzeitplan optimieren. Durch gleichzeitiges Arbeiten an zwei verschiedenen Standorten konnten insgesamt erhebliche Zeiteinsparungen erzielt werden, gleichzeitig sorgte das Konzept der Bereitstellung aus einer Hand dafür, dass alle Termine eingehalten wurden. Während seiner Tätigkeit in der norwegischen Werft versetzte Mammoet die Konstruktion zudem, um wertvollen Platz in der Werft ​​freizuräumen. So konnte der Kunde ein neues Projekt starten und damit seine Produktivität erhöhen. Die komplette, 12.001 Tonnen schwere Gudrun-Bohrplattform wurde von Mammoet verladen, bevor sie auf dem Offshore-Jacket in der Nordsee montiert wurde, um 2014 die Produktion aufnehmen zu können.

 
 

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