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Für den Bau eines neuen Stahlwerks plante Nucor Corporation, den gesamten Hochofen des Stahlwerks im Stockbauverfahren zu errichten. Mammoet wurde damit beauftragt, den Hauptreaktor des Hochofens auf seinem Fundament zu installieren. Nach Beurteilung der Lage schlug Mammoet eine alternative, viel schnellere Vorgehensweise vor: den modularen Bau des Hochofens und die anschließende Montage am Standort. Der Stockbau des Ofens würde ca. ein Jahr dauern, wogegen ein Bau in Modulen in der Hälfte der Zeit fertiggestellt wäre. Nucor gab Mammoet grünes Licht. Damit konnte der Zeitpunkt der Inbetriebnahme um sechs Monate vorverlegt werden.

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Für den Bau eines neuen Stahlwerks plante Nucor Corporation, den gesamten Hochofen des Stahlwerks im Stockbauverfahren zu errichten. Mammoet wurde damit beauftragt, den Hauptreaktor des Hochofens auf seinem Fundament zu installieren. Nach Beurteilung der Lage schlug Mammoet eine alternative, viel schnellere Vorgehensweise vor: den modularen Bau des Hochofens und die anschließende Montage am Standort. Der Stockbau des Ofens würde ca. ein Jahr dauern, wogegen ein Bau in Modulen in der Hälfte der Zeit fertiggestellt wäre. Nucor gab Mammoet grünes Licht. Damit konnte der Zeitpunkt der Inbetriebnahme um sechs Monate vorverlegt werden.

INBETRIEBNAHME EINES STAHLWERKS DANK MODULARER BAUWEISE SECHS MONATE FRÜHER ALS GEPLANT

Der Bau war nur ein Teil der Aufgabe von Mammoet bei dem Nucor-Projekt. Die zweite Hauptaufgabe von Mammoet bestand im Transport von Teilen für die Anlage, einschließlich des Hauptreaktors. Am schwierigsten erwies sich der Transport des 56 Meter hohen, 1.100 Tonnen schweren Reaktors. Auf dem Weg zur Baustelle musste der Reaktor einen Deich sowie eine Straße an einem Fluss überqueren, die beide nicht stabil genug für die schwere Last waren. Diese Stellen zu umgehen, würde den Transport und die Montage um mehrere Tage verzögern und war daher keine Option.

Mammoet beschloss, eine Brücke über den Deich und die Straße am Fluss zu errichten. Zusätzlich plante Mammoet eine 250 Meter lange Behelfsstraße über ein Feuchtgebiet zwischen dem Fluss und der Brücke. Während sich der Reaktor auf dem Weg zu dem Stahlwerk befand, wurde der Sockel des Hochofens auf der Baustelle bis zu einer Höhe von 49 Metern im Stockbauverfahren errichtet. Gleichzeitig wurden fünf Module um einen PTC-Kran errichtet. Einer der größten Krane der 5.000-Tonnen-Klasse, der PTC 140 DS, war in der Lage, von einer zentralen Position aus alle Module zu erreichen und in Position zu heben – eine viel schnellere Lösung als die Verwendung eines Hubportals, wie im ursprünglichen Plan von Nucor vorgesehen. Als der Sockel fertiggestellt war, hob Mammoet den Reaktor 67 Meter an und montierte ihn in der Hochofenstruktur. Anschließend wurden die fünf anderen Module über dem Reaktor angebracht – das alles in nur einer Woche.

Durch die Planung der Behelfsstraße und den Bau der Brücke dauerte der Transport des Reaktors vom Flussufer zur Baustelle nur drei Stunden anstelle von mehreren Tagen, und das ohne Umweltschäden. Dank eines ausführlichen Engineeringplans und sorgfältiger Überwachung auf der Baustelle war die Montage des Reaktors nach nur drei Stunden abgeschlossen. Mit der Alternative von Mammoet konnte der Bauzeitplan insgesamt um sechs Monate verkürzt werden, dadurch gewann Nucor sechs zusätzliche Monate wertvolle Betriebszeit.

 
 

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