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Für die Erweiterung des niederländischen Stromnetzes wurde Mammoet mit dem Transport dreier 330-Tonnen-Transformatoren zu einem neuen Umspannwerk beauftragt. Um Zeit und Kosten zu sparen, wurde der Transport auf der 150 km langen Strecke von der Fabrik bis zum Fundament über Wasser und Land durchgeführt. Insbesondere die Überlandroute brachte einige große logistische Herausforderungen mit sich. Durch gewissenhafte Planung und Koordination konnte Mammoet Straßen, Eisenbahnlinien und eine der meistbefahrenen Autobahnen des Landes überqueren – bei minimalen Unterbrechungen des Verkehrs.

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Für die Erweiterung des niederländischen Stromnetzes wurde Mammoet mit dem Transport dreier 330-Tonnen-Transformatoren zu einem neuen Umspannwerk beauftragt. Um Zeit und Kosten zu sparen, wurde der Transport auf der 150 km langen Strecke von der Fabrik bis zum Fundament über Wasser und Land durchgeführt. Insbesondere die Überlandroute brachte einige große logistische Herausforderungen mit sich. Durch gewissenhafte Planung und Koordination konnte Mammoet Straßen, Eisenbahnlinien und eine der meistbefahrenen Autobahnen des Landes überqueren – bei minimalen Unterbrechungen des Verkehrs.

Überquerung von sechs Fahrspuren und zwei Eisenbahnlinien in nur fünfzehn Minuten.

Die Transformatoren wurden in drei separaten Vorgängen transportiert. Sobald der Wassertransport für jeden Transformator abgeschlossen war, wurden sie zur Fortsetzung der Reise auf dem Landwege auf SPMTs geladen. Dabei waren Straßen, eine Eisenbahnstrecke und die vielbefahrene Autobahn A12 zu überqueren. Die Eisenbahnlinie konnte nur zwischen 01:00 und 06:00 Uhr überquert werden, und natürlich ohne die Gleise zu berühren. Die maximal zulässige Zeit für die Sperrung der Autobahn A12 betrug 15 Minuten. Mammoet musste eine Möglichkeit finden, die Transformatoren in einem fast unmöglichen erscheinenden Zeitfenster über dieses Hindernis zu bringen.

Die Eisenbahnlinie und die Autobahn lagen direkt nebeneinander, aber in unterschiedlicher Höhe. Um die Transformatoren schnell über beide Hindernisse zu bewegen, musste eine Lösung gefunden werden, mit der dieser Höhenunterschied überwunden werden konnte. Die Ingenieure von Mammoet entwickelten den Plan, den SPMT, der den Transformator trug, auf einen zweiten SPMT zu platzieren. Die gestapelten SPMT Units überquerten dann die Autobahn bis zu einer speziell gebauten Brücke über die Eisenbahngleise. Die oberen SPMT Units rollten von den unteren Units auf die Brücke, worauf die unteren SPMT Units zurückfuhren, um die Autobahn wieder freizumachen. So wurde jeder Transformator innerhalb von fünfzehn Minuten transportiert.

Zwei Jahre Vorbereitungszeit machten eine wirklich erfolgreiche Umsetzung möglich. Neben der Logistik wurde ein großer Teil der Zeit für die erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen aufgewendet. Der Großraumtransport zog Tausende von Schaulustigen an, die in Zaum gehalten werden mussten. Die Sperrung einer sechsspurigen Autobahn war ein weiteres Sicherheitsproblem, wie auch das Nachführen der Stromkabel über der Eisenbahnlinie. In enger Abstimmung mit den lokalen Behörden, dem Eisenbahnbetreiber ProRail und Notfallreaktionskräften konnte Mammoet die Transformatoren sicher und innerhalb der zugestandenen Zeit liefern, bei minimalen Verkehrsunterbrechungen.

 
 

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