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27 % der Niederlande liegen unter dem Meeresspiegel, weshalb dort das Arbeiten mit Wasser zum Alltag gehört. Im Laufe der Jahrhunderte haben die Niederländer ausgeklügelte Systeme zum Umgang mit Wasser entwickelt. Heute gehört eine Reihe kontrollierter Überflutungszonen dazu. Wenn das Wasser der Flüsse bestimmte Wasserstände erreicht, werden diese Zonen überflutet, um die Deiche zu entlasten. In einer solchen Zone musste ein 380 KV-Strommast um vier Meter angehoben werden, um oberhalb der prognostizierten Wasserlinie zu bleiben. Mammoet musste dies durchführen, ohne dass dabei die Stromversorgung von Millionen von Unternehmen und Wohnungen unterbrochen wurde, die davon abhingen.

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27 % der Niederlande liegen unter dem Meeresspiegel, weshalb dort das Arbeiten mit Wasser zum Alltag gehört. Im Laufe der Jahrhunderte haben die Niederländer ausgeklügelte Systeme zum Umgang mit Wasser entwickelt. Heute gehört eine Reihe kontrollierter Überflutungszonen dazu. Wenn das Wasser der Flüsse bestimmte Wasserstände erreicht, werden diese Zonen überflutet, um die Deiche zu entlasten. In einer solchen Zone musste ein 380 KV-Strommast um vier Meter angehoben werden, um oberhalb der prognostizierten Wasserlinie zu bleiben. Mammoet musste dies durchführen, ohne dass dabei die Stromversorgung von Millionen von Unternehmen und Wohnungen unterbrochen wurde, die davon abhingen.

DIE SCHWIERIGSTE HUBAKTION VOR DEM ANSTIEG DES WASSERSPIEGELS.

TenneT unterhält ein Netzwerk aus mehr als 22.000 km Hochspannungsleitungen in den gesamten Niederlanden. Einige der dazugehörigen Strommasten befanden sich in einem für gelegentliche Flutungen designierten Bereich. Als der Strommast errichtet wurde, war dies noch nicht abzusehen. Um den erforderlichen Sicherheitsabstand zwischen den Stromleitungen und dem Wasserspiegel zu wahren, musste einer der Strommasten angehoben werden. TenneT beauftragte Mammoet mit dem Heben des Strommasts ohne Unterbrechung der Stromversorgung. Eine derartige Aktion war noch niemals zuvor versucht worden.

Strommasten stehen stabil, wenn sie im Boden verankert sind, sie sind jedoch nicht dafür gedacht, am Stück angehoben zu werden. Und ganz bestimmt nicht im Betrieb. Mammoet entwarf ein sicheres Verfahren zum Heben des Strommasts, ohne dass die Stromversorgung unterbrochen wurde.

Zunächst wurde das Fundament für die Unterstützung des Hebevorgangs und die erforderlichen Ankerpunkte für den gehobenen Strommast gelegt. Zusätzlich wurde die hohe und empfindliche Struktur mit maßgeschneiderten Stahleinsätzen verstärkt, um ein Einknicken zu verhindern und um Kräften zu widerstehen, für die sie nicht gebaut war. 

Anschließend wurden an jeder Ecke 60 Tonnen Ballast angebracht, um die Balance zu wahren und dem hohen Schwerpunkt des Strommasts entgegenzuwirken. Mit dem Ballast zur Stabilisierung der Struktur und zur Kompensation des Kompressions- und Spannungsverlusts wurde der Strommast von seinem Fundament gelöst. Hebeeinheiten unter jeder Ecke hoben den Strommast in perfekter Synchronizität um vier Meter an. Der gesamte Vorgang wurde aus der Ferne gesteuert, so dass sich das Team in einer sicheren Entfernung aufhalten konnte. Schließlich wurde darunter der Erweiterungsrahmen installiert, und die gesamte Struktur wurde in ihrem neuen Fundament verankert.

Am Ende wurde so eine der schwierigsten Hebeoperationen, die Mammoet jemals durchgeführt hat, perfekt, zu 100 % sicher und ohne Unterbrechung der Stromversorgung bewältigt.  Dadurch sind die flachen Niederlande heute noch besser positioniert, um mit eventuellem Hochwasser umzugehen. 

 
 

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