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1986 führte eine Explosion im Kernkraftwerk Tschernobyl zu einer der schlimmsten Nuklearkatastrophen der Geschichte. Kurz nach dem Unfall wurde eine provisorische Schutzhülle über dem zerstörten Reaktor errichtet. Da dies in großer Eile geschah, stand fest, dass diese Struktur eines Tages durch eine dauerhaftere Lösung ersetzt werden müsste. Mammoet wurde mit der Mithilfe bei Bau und Montage des neuen bogenförmigen Sarkophags beauftragt – dem größten landbasierten, mobilen Bauwerk der Welt. Die Aufgabe von Mammoet bestand darin, die 36.200 Tonnen schwere Tschernobyl-Schutzhülle von ihrem Fertigungsort zu heben, zu verschieben und an ihrem Ziel für die nächsten Hundert Jahre zu montieren.

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1986 führte eine Explosion im Kernkraftwerk Tschernobyl zu einer der schlimmsten Nuklearkatastrophen der Geschichte. Kurz nach dem Unfall wurde eine provisorische Schutzhülle über dem zerstörten Reaktor errichtet. Da dies in großer Eile geschah, stand fest, dass diese Struktur eines Tages durch eine dauerhaftere Lösung ersetzt werden müsste. Mammoet wurde mit der Mithilfe bei Bau und Montage des neuen bogenförmigen Sarkophags beauftragt – dem größten landbasierten, mobilen Bauwerk der Welt. Die Aufgabe von Mammoet bestand darin, die 36.200 Tonnen schwere Tschernobyl-Schutzhülle von ihrem Fertigungsort zu heben, zu verschieben und an ihrem Ziel für die nächsten Hundert Jahre zu montieren.

WIR MACHEN DIE WELT DURCH INTELLIGENTES ENGINEERING ZU EINEM SICHEREREN ORT.

Um einen sauberen und sicheren Arbeitsbereich zu gewährleisten, befand sich die Baustelle 330 Meter vom Reaktor entfernt und wurde ein neues Fundament gelegt. So konnten die Mitarbeiter kontinuierlich arbeiten und Bauzeit einsparen.

Die Schutzhülle wurde von Novarka in zwei Hälften erbaut. Mit einer Länge von 165 Metern, einer Breite von 260 Metern und einer Höhe von 110 Metern ist sie so groß, dass die Pariser Kathedrale Notre Dame darin Platz hätte. Ein innovativer Ansatz und maßgeschneidertes Equipment waren erforderlich, um mit dieser Größe und diesem Gewicht umzugehen und das Bauteil millimetergenau bereitzustellen. 

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Mammoet entwickelte ein Hubsystem und eine Software, um 56 Litzenheber gleichzeitig steuern zu können, sowie ein Verschubsystem aus 116 Verschubschuhen mit einer Kapazität von jeweils 700 Tonnen. Mit einem Abstand von 260 Metern zwischen den beiden Seiten des Verschubsystems wurde die Bewegung vollständig überwacht, gesteuert und synchronisiert. Beide Hälften der Schutzhülle wurden in drei Phasen gehoben. Auf diese Weise konnte das Team in geringerer Höhe arbeiten, was eine höhere Effizienz und Sicherheit ermöglichte. In jeder Phase wurden Elemente hinzugefügt, bevor die Schutzhülle weiter angehoben wurde. Nachdem die erste Hälfte angehoben worden war, wurde sie verschoben, um Platz für den Zusammenbau der zweiten Hälfte zu schaffen. Nach der Fertigstellung wurde die ersten Hälfte zurück in den Baubereich verschoben, wo beide Hälften verbunden wurden, um den Bau abzuschließen. Im November 2016 verschob Mammoet die vollständige Schutzhülle 330 Meter und über das Reaktorgebäude. 

Der Ansatz von Mammoet hatte viele Vorteile. Hier war nur die Hälfte der Hubkapazität erforderlich, die für das Anheben der Schutzhülle in einem Stück nötig gewesen wäre. Dadurch wurden die Kosten deutlich reduziert. Durch das Anheben der einzelnen Hälften mit drei Hubvorgängen konnten die Effizienz und Sicherheit weiter gesteigert werden. Zu guter Letzt musste das Team dank des ferngesteuerten Equipments von Mammoet nicht im kontaminierten Bereich arbeiten. So wurde dieses Projekt zu einem Paradebeispiel für sicheres, effizientes und sofort umsetzbares Engineering.

 
 

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