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In Midtown Toronto wird Eglinton Crosstown, eine neue Stadtbahnkomponente, die Stadt von Ost nach West durchqueren. Es ist Teil von The Big Move, einer umfassenden, mehrjährigen Modernisierung des öffentlichen Nahverkehrs für die sechs Millionen Einwohner Torontos. Dank einer fortschrittlichen Transportlogistik, dem richtigen Equipment und der Expertise für beengte unterirdische Räume erhielt Mammoet den Auftrag, zwei Tunnelbohrmaschinen (TBM) mit einem Gewicht von jeweils 400 Tonnen zu heben und umzusetzen. Dabei sollten die Beeinträchtigungen für die Bewohner dieser Stadt auf ein Minimum reduziert werden.

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In Midtown Toronto wird Eglinton Crosstown, eine neue Stadtbahnkomponente, die Stadt von Ost nach West durchqueren. Es ist Teil von The Big Move, einer umfassenden, mehrjährigen Modernisierung des öffentlichen Nahverkehrs für die sechs Millionen Einwohner Torontos. Dank einer fortschrittlichen Transportlogistik, dem richtigen Equipment und der Expertise für beengte unterirdische Räume erhielt Mammoet den Auftrag, zwei Tunnelbohrmaschinen (TBM) mit einem Gewicht von jeweils 400 Tonnen zu heben und umzusetzen. Dabei sollten die Beeinträchtigungen für die Bewohner dieser Stadt auf ein Minimum reduziert werden.

Eine Stadt von Ost nach West verbinden

Die beiden TBM hatten bis zu einem kritischen Punkt gebohrt: der bestehenden Nord-Süd-U-Bahn und dem Bahnhof. Aufgrund von Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen ihrer Vibrationen auf das U-Bahn-System und die darüberliegende Schnellstraße sollten sie auf diesem Punkt der Strecke entfernt werden. Die Aufgabe von Mammoet bestand darin, sie mit Litzenhebern und einem Hubportal anzuheben, auf hydraulischen Fahrzeugen 100 Meter über die U-Bahn-Linie zu transportieren und anschließend wieder herabzulassen. Bei einer konventionellen Hebearbeit dieser Art werden vertikale Traggerüste für das Hubportal im Startschacht angebracht. Um jedoch die Störungen für die darüberliegende Schnellstraße zu reduzieren, war der Schacht kleiner als gewöhnlich, sodass nicht genügend Platz für diese Traggerüste vorhanden war.

Da diese vertikalen Stützen fehlten, sollten Pfeifer in den Schachtwänden auf einer Seite des Hubportals für Stabilität sorgen. Auf der anderen Seite wurde ein Träger benötigt, der den Schacht überbrücken konnte. Mammoet verfügte über den richtigen Träger, der diese Spannweite abdeckte und ohne zusätzliche Verstärkung genügend Traglastkapazität bot. Da der Träger Teil des vorhandenen Equipmentpools von Mammoet war, wurden Zeit und Kosten für die Fertigung eingespart. Nachdem das Hubportal in Position gebracht worden war, wurde die erste TBM aus dem Schacht auf den Auflieger gehoben und oberirdisch über die Eglinton Avenue transportiert. Nach dem Überqueren der U-Bahn-Linie wurde sie mithilfe eines zweiten Hubportals und Litzenhebern auf eine Verschubbahn im zweiten Schacht herabgelassen, wo unser Equipment für Hub und Verschub zum Einsatz kam. Dieses Verfahren wurde in der folgenden Nacht für die zweite TBM wiederholt.

Nach einem Jahr sorgfältiger Planungen wurden die Arbeiten in nur zwei Nächten und einige Stunden früher als geplant abgeschlossen, sodass Metrolinx die Eglinton Avenue früher als geplant wieder öffnen konnte. Auf der verkehrsreichen Eglinton Avenue in Toronto ging es tagsüber wie üblich weiter, während die TBM unter der Erde schnell wieder an Ort und Stelle waren, um den Tunnel unter der Stadt weiterzugraben.

 
 

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