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Als neues Industrieland sind die Philippinen im Wachstum begriffen und stellen eine ernst zu nehmende Wirtschaftskraft dar. Mit dem Wachstum kommt die Nachfrage nach Energie, die beiden wichtigsten Erdgas-Plattformen sind sehr stark ausgelastet. Um den Druck des Gasfelds zu erhöhen und die Aufrechterhaltung des erforderlichen Produktionsniveaus durch eine Plattform zu ermöglichen, wurde Mammoet mit der sicheren Montage einer neuen Depletion Compression-Plattform beauftragt. Die Bedingungen waren schwierig, da die Bohrplattform während des gesamten Projekts durchgängig in Betrieb bleiben musste.

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Offshore
Malampaya

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Als neues Industrieland sind die Philippinen im Wachstum begriffen und stellen eine ernst zu nehmende Wirtschaftskraft dar. Mit dem Wachstum kommt die Nachfrage nach Energie, die beiden wichtigsten Erdgas-Plattformen sind sehr stark ausgelastet. Um den Druck des Gasfelds zu erhöhen und die Aufrechterhaltung des erforderlichen Produktionsniveaus durch eine Plattform zu ermöglichen, wurde Mammoet mit der sicheren Montage einer neuen Depletion Compression-Plattform beauftragt. Die Bedingungen waren schwierig, da die Bohrplattform während des gesamten Projekts durchgängig in Betrieb bleiben musste.

Sichere Erweiterung einer Hochseeplattform ohne Stillstandszeit

Die beiden Plattformen von Malampaya – eine davon war 2001 von Mammoet aufgestellt worden – befinden sich im westphilippinischen Meer und decken einen erheblichen Teil des Energiebedarfs des Landes ab.

Von Anfang an hatte Sicherheit oberste Priorität und Verzögerungen sowie Produktionsunterbrechungen waren nicht hinnehmbar. Das herkömmliche Montageverfahren, eine Float-Over-Operation, kam nicht infrage, da die Anlieferung des entsprechenden Equipments die Einhaltung des Zeitplans gefährden würde – ein Risiko, das Shell nicht eingehen wollte.

Stattdessen entschied sich Shell für ein Verfahren der „Selbstmontage“, bei dem die Plattform auf ihre Beine gehoben würde. Aufgrund unserer Erfahrung auf dem Gebiet wandten sie sich an Mammoet.

Das Verfahren erforderte zwei aufeinanderfolgende Schritte: Zunächst mussten die Beine durch die Plattform zum Meeresboden abgesenkt werden. Anschließend musste die Plattform zur endgültigen Montage auf die Beine gestellt werden. Die kritischste Phase stellte der Übergang vom ersten zum zweiten Schritt dar, da die Plattform in diesem Stadium immer noch der Wellendynamik ausgesetzt war.

Zur Steuerung beider Schritte wurden zwei Litzenhebersätze montiert, die in entgegengesetzter Richtung arbeiten sollten, kalibriert von einem speziellen Computerprogramm. So war eine konstante Spannung in beiden Richtungen gewährleistet und die Bewegung der Beine blieb während des gesamten Ablaufs unter Kontrolle.

Die neue Plattform wurde zunächst zum Montagepunkt geschleppt. Dort senkte das Hubsystem die 80 Meter langen Beine der Plattform auf den Meeresgrund ab. Anschließend installierte sich die Plattform faktisch selbst, als sie von zweiundsiebzig Litzenhebern auf ihre Beine gezogen wurde.

Mit dem Vorgehen von Mammoet konnten die Risiken in puncto Zeitplanung erheblich gemindert werden, außerdem waren im Vergleich zu alternativen Optionen Kosteneinsparungen möglich. Insgesamt war der reibungslose Ablauf einer gelungenen Kombination aus sorgfältigem Engineering, guter Planung und fundiertem Knowhow zu verdanken. Besonders wichtig: die entscheidende Vorgabe des Kunden, keine Stillstandszeit, konnte erfüllt werden. Die Gasproduktion lief der Nachfrage entsprechend weiter und die Stromversorgung der Philippinen war nie unterbrochen.

 
 

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