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Nesma Trading Co. Ltd wurde von SANG mit der Errichtung und Erweiterung von fünf Krankenhäusern in Dschidda im Königreich Saudi-Arabien beauftragt. Inmitten eines der Gelände für den geplanten Bau befand sich jedoch eine 30 Jahre alte Moschee. Der ursprüngliche Plan sah vor, die Moschee abzureißen und neu aufzubauen. Mammoet schlug jedoch eine Gebäudeversetzung vor. Die 2.400 Tonnen schwere Moschee sollte in einem Stück gehoben und um 120 Meter verschoben werden, sodass sie außerhalb des Baugeländes lag. Eine Lösung, die nicht nur die ursprüngliche Moschee retten, sondern auch sieben Monate an Bauzeit einsparen würde. 

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Mosque Jeddah

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Nesma Trading Co. Ltd wurde von SANG mit der Errichtung und Erweiterung von fünf Krankenhäusern in Dschidda im Königreich Saudi-Arabien beauftragt. Inmitten eines der Gelände für den geplanten Bau befand sich jedoch eine 30 Jahre alte Moschee. Der ursprüngliche Plan sah vor, die Moschee abzureißen und neu aufzubauen. Mammoet schlug jedoch eine Gebäudeversetzung vor. Die 2.400 Tonnen schwere Moschee sollte in einem Stück gehoben und um 120 Meter verschoben werden, sodass sie außerhalb des Baugeländes lag. Eine Lösung, die nicht nur die ursprüngliche Moschee retten, sondern auch sieben Monate an Bauzeit einsparen würde. 

BEWAHREN EINER 30 JAHRE ALTEN MOSCHEE VOR DEM ABRISS – DURCH VERSCHUB

Bevor Mammoet mit den Hebe- und Verschubarbeiten beginnen konnte, musste die strukturelle Integrität der Moschee gewährleistet sein. Ohne Verstärkung wäre der Boden nicht in der Lage gewesen, das Gewicht des Gebäudes nach dessen Platzierung auf den Verschubschlitten zu halten. Darüber hinaus stand unter dem Gebetshaus nur eine begrenzte Fläche von zwei Metern Breite und einem Meter Länge zum Positionieren der Verschubbahnen und -schlitten sowie der Zug-/Druckeinheit zur Verfügung. Dann kam eine unvorhergesehene Herausforderung, denn unerwartete Niederschläge beeinträchtigten die Bodenverhältnisse und die Stabilität der Baugrube.

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Die Mitarbeiter von Mammoet lösten dieses Problem hinsichtlich der Bodenverstärkung, indem sie einen 60 cm tiefen Hohlraum unter der Moschee gruben und mit einem Betonfundament füllten, das stark genug war, um das gesamte Gebäude tragen zu können. Anschließend wurden der Weg für den Verschub der Moschee zu ihrem Zielort geplant und die Baugruben unter der Moschee gegraben. Mammoet hob die Moschee mithilfe von Hydraulikzylindern an, sodass das Fundament zugeschnitten werden konnte. Mit dem einsetzenden Regen bestand die Gefahr der Überflutung der Baugruben. Um dies zu verhindern, wurden Pumpen angebracht, um die Baugruben zu entwässern und sicherzustellen, dass die Fundamente der Moschee nicht beschädigt würden.

Während Abriss und Neuaufbau der Moschee zehn Monate in Anspruch genommen hätten, konnte die von Mammoet entwickelte Lösung, die gesamte Struktur in einem Stück zu versetzen, in nur drei Monaten abgeschlossen werden. Die meiste Zeit nahmen dabei die Vorbereitungen ein. Das tatsächliche Umsetzen wurde innerhalb von weniger als 48 Stunden abgeschlossen. Durch die Verhinderung eines Abrisses und Neuaufbaus konnte nicht nur die Moschee mit all ihren schönen Originaldetails bewahrt, sondern auch sichergestellt werden, dass die Moscheegemeinde ihre Moschee noch möglichst lange besuchen kann. Während der tatsächlichen Ausführung konnten die Moscheebesucher ein vorübergehend errichtetes Zelt aufsuchen, um zu beten. Dies wurde von der Gemeinschaft sehr geschätzt.

 
 

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