Kontakt

In Belgien baute das Stahlbauunternehmen Victor Buyck eine Brücke für einen französischen Kunden. Die Brücke sollte 850 Kilometer weiter südlich in Brest, Frankreich, installiert werden. Allein aufgrund ihrer Größe kam ein Transport der 600 Tonnen schweren Konstruktion über Land nicht in Frage. Andererseits würde der Transport über Wasser die gesonderte Errichtung von Bögen und Trägern erfordern, was die Träger während des Transports zu anfällig macht. Victor Buyck stand vor einer schwierigen Entscheidung. Mammoet fand eine ungewöhnliche, doch einfache Antwort auf das Dilemma.

Über diese Referenz

Victor Buyck

Möchten Sie mehr erfahren?

+49 34 6143 2681
leuna@mammoet.com
Kontakt

In Belgien baute das Stahlbauunternehmen Victor Buyck eine Brücke für einen französischen Kunden. Die Brücke sollte 850 Kilometer weiter südlich in Brest, Frankreich, installiert werden. Allein aufgrund ihrer Größe kam ein Transport der 600 Tonnen schweren Konstruktion über Land nicht in Frage. Andererseits würde der Transport über Wasser die gesonderte Errichtung von Bögen und Trägern erfordern, was die Träger während des Transports zu anfällig macht. Victor Buyck stand vor einer schwierigen Entscheidung. Mammoet fand eine ungewöhnliche, doch einfache Antwort auf das Dilemma.

ZU GROSS? WARUM NICHT EINFACH INS WASSER ABLASSEN UND SCHWIMMEND WEITERTRANSPORTIEREN?

Unser Kunde versuchte, ein Rätsel zu lösen. Der Brückenbau in zwei separaten Modulen warf zwei Probleme auf. Erstens wären die Träger ohne die Bogenkonstruktion beim Transport anfällig für Beschädigungen. Sie müssten stark gestützt werden, Laden und Entladen würde sich zu einer sehr komplexen Angelegenheit entwickeln. Zweitens müsste der Hersteller einen zusätzlichen Montageplatz anmieten, um die Bögen zu installieren. Diese Lösung war nicht nur kompliziert, sondern auch teuer. Die Brücke komplett in der Fabrik zu bauen und auf dem Wasserweg zu einem Hafen zu transportieren, schien die beste Lösung zu sein. Da jedoch fünf niedrige Brücken passiert werden mussten, stellte die 600 Tonnen schwere Konstruktion für Transport und Logistik eine echte Herausforderung dar. Auf eine Barge geladen, passte die Konstruktion nicht unter den Brücken hindurch.

Mammoet stellte eine einfache Frage, an die niemand gedacht hatte: „Wenn die Brücke auf dem Transportschiff zu hoch ist, warum die Brücke nicht einfach ins Wasser absenken?” So führte hoch spezialisiertes, kreatives Engineering zu einem unkonventionellen Transport: Anstatt die Brücke auf eine Barge zu laden, wurde die gesamte Konstruktion zwischen zwei Bargen befestigt. Auf jeder Barge wurden zwei kundenspezifische Winden verwendet, um die Brücke teilweise ins Wasser abzulassen. Diese Spezialkonstruktion konnte problemlos unter den niedrigen Brücken durchfahren. Nachdem die fünf Brücken passiert worden waren, wurde die Konstruktion auf eine der Bargen geladen und für den Seetransport gesichert. Bei Erreichen des endgültigen Ziels in Brest installierte Mammoet die Brücke und bereitete sie für die umgehende Nutzung vor.

Der gesamte Transport dauerte nur fünf Tage, die Montage vor Ort zwei Tage. Da es dem Kunden mithilfe von Mammoet möglich war, die Brücke zu bauen und dann als Ganzes zu transportieren, konnte er viel Zeit, Geld und unnötiges Kopfzerbrechen sparen.

 
 

Kontakt


Auch interessant