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Das IJsselmeer ist eine geschlossene Binnenbucht im Norden der Niederlande. Da diese Bucht einer der windigsten Orte im ganzen Land ist, eignete sie sich optimal für die Errichtung eines Windparks. Aufgrund der geringen Wassertiefe und des begrenzten Zugangs konnten normale Offshore-Verfahren hier jedoch nicht angewendet werden. Deshalb wurde Mammoet mit der Entwicklung "einer Offshore-Lösung mit Onshore-Methoden" beauftragt. Mammoet schlug vor, die Turbinenkomponenten an Land zusammenzubauen und anschließend die Komponenten mit 100 Meter Durchmesser zur Mitte der Bucht zu transportieren. Diese Methode verringerte die Anzahl an erforderlichen Hebearbeiten für die 48 Windkraftanlagen und ermöglichte einen umfassenden Ansatz, der sicherstellte, dass der Windpark sicher und pünktlich in Betrieb genommen werden konnte.

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Das IJsselmeer ist eine geschlossene Binnenbucht im Norden der Niederlande. Da diese Bucht einer der windigsten Orte im ganzen Land ist, eignete sie sich optimal für die Errichtung eines Windparks. Aufgrund der geringen Wassertiefe und des begrenzten Zugangs konnten normale Offshore-Verfahren hier jedoch nicht angewendet werden. Deshalb wurde Mammoet mit der Entwicklung "einer Offshore-Lösung mit Onshore-Methoden" beauftragt. Mammoet schlug vor, die Turbinenkomponenten an Land zusammenzubauen und anschließend die Komponenten mit 100 Meter Durchmesser zur Mitte der Bucht zu transportieren. Diese Methode verringerte die Anzahl an erforderlichen Hebearbeiten für die 48 Windkraftanlagen und ermöglichte einen umfassenden Ansatz, der sicherstellte, dass der Windpark sicher und pünktlich in Betrieb genommen werden konnte.

Maximale Baueffizienz durch Minimierung der erforderlichen Hebearbeiten

Da der Zugang zur geschlossenen Bucht nur über enge Schleusen möglich ist, war es nicht möglich, die Arbeitsstätte mit herkömmlichem Offshore-Equipment zu erreichen. Aufgrund der geringen Wassertiefe kam auch kein großes Schiff infrage. Daher passte Mammoet Onshore-Equipment so an, dass es für Arbeiten in einer Offshore-Umgebung geeignet war. Das Unternehmen verwendete einen Raupenkran auf einem Schiff mit geringem Tiefgang. Dieses verfügte über Stützbeine, die bis zum Meeresgrund abgesenkt werden konnten, um eine stabile Arbeitsplattform zu ermöglichen. Die Windturbinenkomponenten wurden an Land vormontiert, um die Anzahl der Hebe- und Bauarbeiten auf dem Wasser zu reduzieren. Zwei separate Montagestandorte wurden gleichzeitig genutzt, um die Arbeiten so effizient wie möglich ausführen zu können.

Anstatt beispielsweise Rotorblätter nacheinander zur Arbeitsstätte zu transportieren, wurde der Rotorstern vollständig an Land vormontiert. Anschließend wurde der Rotorstern – mit einem Durchmesser von 108 Metern – auf Bargen geladen und zur Baustelle transportiert. Gleichermaßen wurden die Turmsegmente vormontiert und in senkrechter Position mit den Maschinenhäusern zur Arbeitsstätte transportiert. Es wurden jeweils zwei Turmsegmente aufeinandergesetzt, sodass die Türme eine Höhe von 50 Metern erreichten. Auf diese Weise wurde die Anzahl der pro Windenergieanlage erforderlichen Hebearbeiten von neun auf vier reduziert. Das Projektteam arbeitete sechs Tage die Woche, um 48 Monopiles zu montieren. Dabei wurde mindestens alle zwölf Stunden ein Monopile errichtet. Sie schafften es sogar einmal, zwei Monopiles an einem Tag zu montieren – was eine einzigartige Leistung in der Offshore-Branche darstellte.

Mit einer Kombination aus Onshore- und Offshore-Methoden hat Mammoet erfolgreich dazu beigetragen, dass 48 Windkraftanlagen sicher und pünktlich an das nationale Stromnetz angeschlossen wurden. Das Westermeerwind-Projekt ist heute der größte Nearshore-Windpark in den Niederlanden und versorgt 160.000 Haushalte mit umweltfreundlicher Energie.

 
 

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